20180620 St. Augustine – Chesapeake Bay

26 Tage an Boje Nr. 26, im Matanzas River, unmittelbar hinter der schönen Bridge of Lions und vor der Stadtkulisse von St. Augustine sind vorüber.

Viermaliges tägliches (Strömungs-bedingtes) Drehen um 180°, Warten auf- und Einbau von Ersatzteilen, Brüten in schwüler Sommerhitze, Abwettern von Wolkenbruch-artigen Regenfällen und Hagelschauern, flotte Fußmärsche kreuz und quer durch St. Augustines Flaniermeilen,zu historischen Sehenswürdigkeiten, durch grüne Außenbezirke und Schiffsausstatter-Läden lassen die Zeit dennoch schnell vergehen und sorgen für schöne Erinnerungen im Kopf.

Am 5. Juni, um 9.30h öffnet sich die „Bridge of Lions“ für uns und wir passieren ihre offenen Flanken – nach fast genau einem Jahr – in Gegenrichtung.

Ciao, Ciao St. Augustine!

Ein herrlicher Tag! Strahlende Sonne, eine leichte Brise fächelt uns Atlantikluft um die Nase und wir segeln! Ein tolles Gefühl! Lediglich PIA wirkt nicht

Ein herrlicher Tag! Strahlende Sonne, eine leichte Brise fächelt uns Atlantikluft um die Nase und wir segeln! Ein tolles Gefühl! Lediglich PIA wirkt nicht gewohnt „spritzig“. Wie eine dicke Diva schiebt sie sich durchs Wasser. Kein Wunder! Bei dem Bauchumfang! Das lange, bewegungslose „Herumlungern“ im Nährstoff-reichen Wasser hat für den dicken Speckgürtel (ca. 5cm dicke, festsitzende Algen rundherum, an und unterhalb der Wasserlinie!!!) gesorgt.

Wenn wir unser heutiges Ziel, Cumberland Island, (etwa 70sm entfernt) noch vor Einbruch der Dunkelheit erreichen wollen, müssen wir unser Dickerchen ein wenig mit Motorwind unterstützen.

Um 19.30 fällt der Anker vor dieser Insel im Staate Georgia. Johannes und Angelika mit ihrem Cat „Magic Cloud“ sind bereits gestern angekommen. Gemeinsam mit ihnen wollen wir morgen die Insel erkunden.

Cumberland Island entpuppt sich als ein Naturreservat der Extraklasse. Leicht diesiges Wetter, kein klarer Himmel und fehlende Sonne zaubern eine ganz besondere Stimmung über die Insel.

Ein Wald mit Palmen unter weit ausladenden, moosbehangenen Lebenseichen, umwucherten Pfaden,

weiße Dünen, die man über gewundene Holzstege erreicht und ein kilometerlanger Strand,

an dem wir unzählige Hüllen eines Lebewesens finden, das wie ein Relikt aus Urzeiten wirkt… Es ist die Horseshoe-Crab oder der Pfeilschwanzkrebs, über dessen Leben und Bedeutung für Wissenschaft und Medizin wir später in einem Vortrag Interessantes erfahren.

Ein bezaubernd stiller Tag geht mit ebensolchem Sonnenuntergang zu Ende.

7. Juni

Jekyll Island heißt das heutige Ziel.

Wir befahren zum ersten und einzigen Mal einen Abschnitt des ICW (IntraCoastalWaterway), da alle Brücken, die wir unterqueren müssten, mit 65 ft, d.h. (65ft) eine – für den Mast der PIA (69ft) – zu geringe Durchfahrtshöhe haben.

Flaches Land, ausgedehnte Salzwassermarschen, Sümpfe und ein ICW, der sich teilweise seenmäßig ausbreitet, vermitteln das Gefühl von Ruhe und Weite.

Ein lautes, metallisches Geräusch schreckt uns auf. Ist da etwas in die BB-Schraube geraten?

Am Ankerplatz angekommen steigt Peter ins stark strömende, braungrüne Wasser und ist 20cm unter der Wasseroberfläche bereits nicht mehr zu sehen. Er muss sich am Propeller halten, um nicht abgetrieben zu werden, kann aber nicht erkennen, ob etwas in die Schraube geraten sein könnte. Lediglich der Tastbefund sagt, dass die Schraube wahrscheinlich in Ordnung ist.

Einmal im Wasser verlangt er nach einem Spatel, um mit dem Entfernen des dicken Bewuchses an der Wasserlinie zu beginnen. Die Arbeit in der starken Strömung ist äußerst mühsam, da er sich mit einer Hand an der Leine festhalten muss, um nicht abgetrieben zu werden und mit der anderen Hand den hartnäckigen Bewuchs regelrecht abstoßen muss.

Als er aus dem Wasser steigt ist er übersät von kleinen Krebsen. Sie krallen sich an Haut und Haaren fest, sitzen in und auf der Badehose und pieksen mörderisch. Da hilft nur rabiates Abschrubben. Uiuiui!

Am nächsten Tag will er sein Werk – im Taucheranzug – fortsetzen, verzichtet aber wohlweißlich darauf, da überall vor den – sich in der Salzwassermarsch aufhaltenden – Alligatoren gewarnt wird.

Von Land aus ist die Insel nur über eine Mautstraße zu erreichen, die 1887 in Privatbesitz geriet, um einer exklusiven Gruppe von Millionären wie den Rockefellers, Pulitzers, Macys und Vanderbilts als Clubinsel zu dienen. Ihre opulenten Residenzen, ganz bescheiden „Cottages“ genannt, thronen auch heute noch inmitten von Biotopen, die für alle Zeiten unter Naturschutz stehen.

Vom Wasser aus können wir die Insel ohne Maut betreten, mieten uns Fahrräder und radeln auf breiten, bequemen Wegen über die Insel, die für jeden Geschmack etwas zu bieten hat:

– Mondän mit dem imposanten Jekyll Island Club Hotel, vor dem man – auf Nagelscheren-getrimmtem Rasen – (ganz in Weiß und „Very British“) Cricket spielt,

– Parkähnlich wirkend mit tollen Villen auf weitläufigen Grundstücken mit mächtigen Lebenseichen,

– aber auch pure Natur, die sich unangetastet auf 2/3 der Insel ausbreiten darf mit Biotopen, dem Driftwoodbeach und einer herrlichen Dünenlandschaft.

Am nächsten Tag wird’s spannend. Können wir die vor uns liegende Brücke bei Niedrigwasser passieren oder müssen wir den ca. 20sm langen Umweg machen, um wieder auf den Atlantik zu gelangen? Gestern hat Peter bereits bei Niedrigwasser (am Wasserpegelanzeiger unter der Brücke) die Brückendurchfahrtshöhe gemessen, indem er – vom Dinghi aus – den Abstand der 66ft-Marke zum Wasserspiegel gemessen hat. 1.50m, d.h. ca. 5ft, was bedeutet, dass die Durchfahrtshöhe bei Niedrigwasser 71ft haben müsste. Wenn also alles so passt – wie gemessen – können wir die Brücke mit einem Abstand von 2ft zur Mastspitze unterqueren.

Am 9.6. um 12.00h ist Niedrigwasser. Um 11.30 gehen wir Ankerauf und wollen uns in Stellung bringen aber: auch am Ankerplatz ist natürlich Niedrigwasser mit der Konsequenz, dass wir mit dem BB-Kiel oder Bug im Schlamm stecken. Das dort sitzende Echolot kann demzufolge keine Tiefe mehr anzeigen und es ist unmöglich, in diesem grün-braunen Wasser zu erkennen, wo es tiefer wird. Wechselseitiges Manövrieren mal mit dem BB-Motor, mal mit dem Stb-Motor – vorwärts oder rückwärts – wühlt schwarz wallenden Schlamm auf, führt zu hochtourigen Motorgeräuschen und diversen Nickbewegungen der Bugspitzen. Aber nach 15min. ist das Drama beendet, wir nähern uns der Fahrrinne, Peter dreht das Heck der PIA in Fahrtrichtung und wir unterqueren – rückwärts und in ausreichendem Abstand – das gefürchtete Hindernis. Geschafft!!!

Nur wenige Meilen sind’s bis zu unserem heutigen, weiten Ankerplatz vor Brunswick, auf dem wir in völliger Einsamkeit eine ruhige Nacht verbringen.

Hätten wir einen Mast von 65ft Höhe, könnten wir – ungeachtet ungünstiger Wetterbedingungen – unser Ziel über den geschützten ICW erreichen. Mit 69ft Masthöhe bleibt uns nur die „harte“ Variante, die um das gefürchtete Cape Hatteras herumführt.

Johannes und Angelika wollen mit ihrem Catamaran den gleichen Weg nehmen.

Morgens um 8.30 fährt die Magic Cloud bereits an uns vorbei. Wir wünschen einander eine gute Fahrt und wollen in Funkkontakt bleiben.

In 4-5 Tagen sollten wir die Chesabeake Bay erreichen. Das Wetterfenster sieht passabel aus. Vorhergesagt sind leichte, wechselnde Winde, die das Umfahren des gefürchteten „Cape Hatteras“ vermutlich nicht in Stress ausarten lassen. Was wir nicht beachten ist die vorhergesagte Wellenrichtung und –höhe. Eine Nachlässigkeit, die uns bei weiteren Törnplanungen sobald nicht mehr passieren wird.

Zwei Stunden später gehen auch wir Ankerauf. Das Log zeigt keine Fahrt durchs Wasser an, das Echolot keine Tiefe. Beides ziemlich unvorteilhaft, da man ohne Log nicht die Strömung berechnen, ohne Echolot keine Wassertiefe erkennen kann. Wahrscheinlich ist der Geber verschmutzt oder das Messrädchen Muschelkalk-verkrustet.

Als wir im tiefen Wasser sind, machen wir uns daran, das Gerät auszubauen.

Eine Schweiß treibende Arbeit in Kauerstellung: BB-Bilge ausräumen, alle Verbindungskanäle zustopfen, Geber rausziehen, reinigen und wieder einsetzen. Die Operation gelingt, nur der Erfolg ist lediglich 50%. Das Log zeigt wieder an; aber das Echolot, das im gleichen Geber sitzt, macht Kapriolen und zeigt Tiefenwerte von 1.30m 19.40m an, auch als wir – laut Karte – längst auf Wassertiefen von mehr als 50m sind.

Die Fehlersuche schieben wir auf, da wir nicht vorhaben, in den nächsten 5 Tagen zu ankern.

Die erste Nacht auf See – nach so langer Zeit an Land – ist schlichtweg doof. Weder Peter noch ich können in der Freiwache gut schlafen, der Kurs mit schwachen aber wechselnden Winden und einer komischen Welle ist ungemütlich…

Außerdem steigt die Navigation ab und zu aus. Der Bildschirm wird schwarz, um anschließend für 5 – 15 min. eingefrorene Bilder zu zeigen. Nicht sehr beruhigend!

Nach dem Frühstück haben wir den Golfstrom erreicht, der uns – mit fast 3kn Strömung unterstützend – dem Ziel entgegen schiebt.

Da der Wind herumwabert zwischen SSE und SSW müssen wir ständig schiften. Das ist bei Schwachwind nicht besonders aufwändig aber lästig. Wir diskutieren die Besegelung und entscheiden uns letztendlich für das seniorengerechte, angenehme Obelix’sche Genuasegeln. Groß runter, Genua hoch.

Sonne, leichter Wind, angenehme Temperaturen, gemütliches Segeln mit zart rauschender Genua…

Was will man mehr?

Die zweite Nacht auf See ist wieder ziemlich ungemütlich. Als ich um 4.00h die Wache übernehme ist es stockdunkel. Kein Mond am Himmel, keine Sterne. In ziemlicher Entfernung zucken – rund um uns herum – die Blitze ins Wasser. Dabei wird der Horizont sekundenweise gespenstisch erhellt.

Ab 4.45h hebt sich der Horizont allmählich von der dunklen Wasserfläche ab. Die Sonne schiebt sich ab 5.45h allmählich hinter einem dicken Wolkenband hervor. Der Wind hat gedreht und kann sich nun zwischen NNE und NNW nicht entscheiden. Die Genua steht back, ich hole sie runter und lasse einen Motor mitlaufen.

Gegen Mittag versuchen wir, Funkkontakt zu Johannes aufzunehmen. Er hört uns nicht. Auch die nächsten Kontaktversuche schlagen fehl. Stimmt da was nicht auf der Magic Cloud oder ist es unser Funkgerät, das spinnt? Dann meldet Johannes sich mehrfach. Glasklar kommt der Ruf bei uns an aber er kann unsere Antwort nicht hören. Peter versucht es mit der Handfunke aber auch darüber hört er uns nicht.

Johannes ist abgebogen Richtung Küste, um sich – wohlweißlich – vor dem, was da kommt, in Morehead City zu verkriechen.

Der Tod unseres Funkgerätes tritt so plötzlich – wie erwartet – beim Funkruf eines passierenden Seglers ein. Wir hören ihn aber als Peter antwortet, wird das Gerät schwarz.

Blackout…Rien ne va plus…

Von Frank erhalten wir eine Mail, in der er sagt, dass unser AIS nicht mehr zu sehen sei.

Johannes schreibt, dass er nach einer schrecklichen Fahrt endlich in Morehead City angekommen sei.

Time Zero, unser Navigationsprogramm, liefert immer häufiger Standbilder oder steigt komplett aus, d.h. der Bildschirm wird schwarz, dann muss alles heruntergefahren werden, um 10min. später den Reboot machen zu können.

Beunruhigend, wenn man nicht erkennen kann, ob und wo sich Schiffe befinden und mit welcher Geschwindigkeit sie sich nähern!

Lediglich auf dem Radarschirm können wir erkennen, ob sich andere „Objekte“ in der Nähe befinden und deren Bewegungsrichtung verfolgen.

Wir holen den zweiten Laptop aus dem Backofen (Blitzschutz!!!), um ein Backup über OpenSea zu haben. Nur dieses Programm zeigt lediglich die eigene Schiffsposition und Bewegungsrichtung an aber keine anderen Schiffe, da es nicht an das AIS gekoppelt ist.

Als die Sonne untergeht, schaukelt sich die See allmählich auf. Wellen aus NNE treffen kurz, ungeordnet und hart in einem 45° Winkel auf die Bugspitzen der PIA. Der Wind schiebt dagegen. Das ist kein Kurs für einen Katamaran!

Surfen auf achterlicher Welle bedeutet Hochgenuss; aber diese kurzen, steilen Wellen, die an die Seiten klatschen oder mit der Wucht eines Vorschlaghammers unters Brückendeck, vermitteln den Eindruck, auf einem bockigen Rodeopferd zu sitzen. Dazu dieser unerträgliche Lärm von Geschirr, das in den Schränken hin und her rutscht, Flaschen, die in ihren Holzgittern rumpeln, Gewürzgläser, die klirrend von einer auf die andere Seite fallen. Küchentücher, zwischen die umher rutschenden Teile gestopft, regulieren die Dezibel ein wenig runter.

Beim Gang ins Cockpit werde ich zum x-ten Mal an eine weitere, große Unterlassungssünde erinnert. Wir haben den Außenborder am Dinghi belassen. Ca. 100kg werden nun – wie beim Bungee-Jumping – in der Aufhängevorrichtung unter dem Spoiler immer wieder ächzend und knarzend abgefedert. Dabei erscheinen mir die Rollen und Leinen plötzlich verdächtig unterdimensioniert.

Im Inferno der Geräusche wird der Käpitän immer ruhiger. Er legt sich hin. Oh,oh! Was, wenn die oberste Steuereinheit jetzt auch noch versagt?

Bedauerlicherweise für Peter, glücklicherweise für mich, ist lediglich das aktive Handeln stark eingeschränkt (abgesehen von ein paar Sprints zur Reling, um Überflüssiges auf reziprokem Weg loszuwerden).

Der Kopf funktioniert und ich bewundere die klaren, lauten Anweisungen, die er geben kann, wenn ich Hilfe benötige.

Ich staune ein wenig darüber, dass mir dieses ganze Getöse, Gerumpel und Tohuwabohu so gar nichts ausmacht. Wie gut!

Nach sechs Stunden ist der Spuk vorüber. Cape Hatteras umrundet, die Wellen werden zahmer, die Poltergeräusche verstummen. Auch der Wind schläft allmählich ein.

Wenn wir die Chesapeake Bay heute noch erreichen wollen, müssen wir Gas geben. Ab 18.00h wird’s spannend. Wir sehen die Tunnelbrücke, die Cape Henry mit Cape Charles verbindet und den Eingang zur Chesapeake Bay bildet. Der Straßenverkehr unterquert im Tunnel die Mündung der Bay während der Schiffsverkehr – Brückenfrei – in die riesige Mündung einfahren kann.

Aber da Norfolk, der bedeutendste Marine Stützpunkt der USA, gleich hinter der Mündung liegt, müssen wir sehr genau die Verkehrsregeln einhalten.

Wir können – wider Erwarten – die Tunnel-Bridge problemlos passieren und erreichen – zusammen mit dem Ende einer Regatta – die Cobb’s Marina in Little Creek. Der freundliche, herzliche Empfang der Marineros gibt das Gefühl, am Ende einer anstrengenden Fahrt im sicheren Hafen gelandet zu sein.

20180303 Bevor es weitergeht…

Eine kleine „Nachlese“

Das Blogschreiben ist schon so eine Sache. Sind die Erinnerungen frisch, könnte ich sie schnell in Worte fassen und „zu Papier“ bringen, wenn sich da nicht regelmäßig der innere Schweinehund melden würde mit Argumenten wie: zu müde, zu hungrig, späte Sightseeing-Tour, Gäste an Bord oder ein zu vorzeitiger karibischer Sundowner, der das Hirn vernebelt und den Tatendrang rapide gegen Null schrumpfen lässt.

So geraten die kurz und knackig geplanten Lesehäppchen meist zu etwas längeratmigen Geschichten, die zur Veranschaulichung natürlich mit Fotos bestückt sein sollten. Diese dann aus dem Mega-Wust des laienhaft „Geknipsten“ herauszufiltern und dem Blog anzupassen wird immer zu einer zeitraubenden Angelegenheit.

Daher gibt es erst jetzt die Nachlese zu unseren ersten USA-Erfahrungen.

 

24.Mai 2017: Die Einreise nach Amerika

„Das ist nicht trivial“, sagt Frank.

Das oberste Gebot: Die Reihenfolge. Die muss penibel eingehalten werden.

  1. Einklarierungsflagge setzen
  2. Festmachen am Steg einer Marina.
  3. Die Immigration anrufen und sich eine Nummer geben lassen für die

Einklarierungsformalitäten.

  1. Immigration und Zoll persönlich aufsuchen.
  2. Mit der erhaltenen Nummer sowie dem Reisepass incl. des Visums für die USA und den Bootspapieren einklarieren und das Cruising-Permit beantragen.
  3. Nach der Rückkehr zum Schiff: Einklarierungsflagge gegen USA-Flagge austauschen.

Bereits um 7.00h morgens ist Punkt 1 erledigt. Frank hat versucht, einen Liegeplatz in der Marina für uns zu organisieren. Leider erfolglos. Es gibt keinen für einen Katamaran.

Aber Verbindung mit dem Land muss man unbedingt haben, um beim Antrag auf Einreise den Behörden die Möglichkeit zu geben, das Boot zu kontrollieren. Also steuern wir trotzig die Marina an. Tatsächlich: kein Platz!!! Die einzige freie Stelle am langen Kopfsteiger der Marina ist die Tankstelle. Da machen wir fest. Der Tankwart ist nicht zu sehen. Peter telefoniert mit der Immigration, um sich die „Bearbeitungsnummer“ geben zu lassen. In dem Moment kommt der Tankwart und fragt mich, ob wir tanken wollen.

Ja, tanken wollen wir auch aber in erster Linie mal für eine Stunde hier festmachen, um die Einreiseformalitäten zu erledigen. Freundlich ist der Gesichtsausdruck des Mannes nicht aber als er hört, dass wir 200l tanken wollen und Peter bereits die Bearbeitungsnummer hat, fordert er uns auf, in sein „Golf-Car“ zu steigen. Er bringt uns fix zur Immigration, wo wir die ersten sind, flott bedient werden und (nach der Beantwortung von vielen Fragen, dem Ausfüllen diverser Formulare, Abgeben von jeweils vier Fingerabdrücken und der Aufnahme eines Fotos) mit unserem Cruising-Permit (37,-USD), das uns erlaubt, für 1 Jahr die USA per Boot zu bereisen, nach genau einer Stunde wieder an Bord der PIA sind.

Die Suche nach einem geeigneten Ankerplatz gestaltet sich schwierig. In der Nähe von Obelixens wird das Wasser sehr schnell sehr flach, am Heck der PIA steigen bereits Sandwolken auf, um das Peanut-Island herum ist’s unmöglich. Wir finden letztendlich auf der anderen Seite des Inlets einen Platz. Ungemütlich starke Strömung, starker Wind und starker Regen. Heißt Florida uns so willkommen??? Aber unser Anker hält (stark!!) und wir legen uns – angekommen im XXL-Land – erstmal aufs Ohr.

Um 19.00h gibt’s ein sehr fröhliches Wiedersehen mit leckerem Essen und gutem Wein bei Obelixens.

Die beiden sind seit einer Woche hier, haben ein Auto gemietet und führen uns am nächsten Tag in die amerikanische Lebensart ein: Telekommunikation und Internet, Auto anmieten, Fahren, Verkehrsregeln, Einkaufsmöglichkeiten etc. Wie die Landpomeranzen, die zum ersten Mal in eine Großstadt sehen, kommen wir aus dem Staunen über die in diesem Land üblichen Dimensionen nicht mehr heraus. Tante Emma-Läden: ausgeschlossen! Es gibt riesige Malls mit 50 und mehr Geschäften darin, umgebende Parkplätze, die einen 5-10min. Marsch bis zum Eingangstor der Mall erfordern; aber alles auf der grünen Wiese, weit ab vom Stadtzentrum oder fern von einer Marina. Ohne Auto ist man aufgeschmissen, ohne Kreditkarte auch. Bargeld? Das gehört doch ins letzte Jahrhundert! Außer Wasch- und möglicherweise Parkautomaten wird hier alles mit Kreditkarten bedient. Als erschwerend erweist sich die Tatsache, dass jeder Amerikaner davon ausgeht, dass alle Touristen selbstredend Englisch sprechen und auch den übelsten amerikanischen Dialekt – maschinegewehrartig gesprochen –verstehen.

Umfassend und gründlich werden wir von Frank und Brigitte in die Dos und Don‘ts dieses Landes eingewiesen, mit Tipps Tricks versorgt und erkunden am darauffolgenden Tag die Einkaufsmöglichkeiten um Westpalmbeach herum.

Zwei weitere Tage nutzen wir das Auto, um Dinge einzukaufen, die zwar nicht lebensnotwendig sind, das Leben aber ziemlich versüßen (vor allem, wenn man lange darauf verzichten musste).

Sieht man von den Preisen einmal ab, fühlt man sich wie im Schlaraffenland. Angesichts der qualitativ und quantitativ erstklassig bestückten Obst- Gemüse- Käse- und Frischwarenabteilungen, kann man sich nicht vorstellen, dass die meisten Amerikaner gerne einen Bogen um diesen Bereich machen, um sich den „Convenient Food“ Regalen zuzuwenden.

Unser Ankerplatz gewährt uns einen Blick auf die Bebauung der Ufer des ICW. Eine Villa der Extraklasse reiht sich an die nächste.

Vor jedem dieser noblen Anwesen liegt die entsprechende MotorYacht bzw. das Beiboot, das die Inhaber zu Selbiger bringen kann. In unmittelbarer Nachbarschaft übrigens liegt die futuristisch anmutende Megayacht von Steve Jobs.

Die „VENUS“ von SteveJobs

Westpalmbeach – mit seinen ausufernden Vororten – ist lediglich der Vorort zu PalmBeach, dem Spielplatz und Seniorensitz des amerikanischen Geldadels, der exclusiven Oase der Reichen mit pompösen Villen hinter manikürten Hecken, luxuriösen Geschäften aber auch stillen Alleen.

In den nächsten Tagen besuchen wir die südlich von Westpalmbeach gelegenen Strände Delray Beach und Boca Raton, die man zum Baden aber nicht zum Flanieren nutzen sollte. Es ist sehr, sehr heiß, kein Lüftchen regt sich, Schattenplätze kaum vorhanden, Parkplätze dito..

Deerfield Beach

 

FlyBridge…

mit Angelbegeisterten…

Am Wochenende geht’s bei uns zur Sache. Der Memorial Day, an dem man in den USA der Kriegsopfer gedenkt (Flaggen auf Halbmast, Paraden und Kriegsgräberbesuche), fällt in diesem Jahr auf einen Montag.

Der Memorial Day gilt allerdings auch als Beginn des Sommers, den Familien und Feierfreudige gerne nutzen zu ersten Bade-, Picknic-, Grillaktivitäten und Bootsausflügen. Und wie schön, dass der Gedenktag diesmal das Wochenende verlängert. Nichts bietet sich da mehr an, als WestPalmBeach mit seinem kleinen, mitten im ICW liegenden Peanut-Island. Bereits am Samstag werden die Strände der kleinen Insel zu Grillgelagen genutzt. Am Sonntag sind die Strände des Inselchens hoffnungslos überfüllt. Dicht an dicht liegen die Boote am Strand. Unterschiedliche Musik dröhnt von jedem Schiff. Gefeiert, getrunken und gesungen wird auf den Booten, unter überdimensionalen, an hohen Stangen auswehenden „Stars and Stripes“ oder im Wasser stehend.

Sheriffs patroullieren zu Wasser und in der Luft und greifen ein, wenn es zu laut wird oder übergriffig. Wir sitzen auf der Obelix in der allerersten Reihe und können das Spektakel – fast mittendrin – genießen.

Sheriff der Marine Unit

Sheriff der Lüfte

 

Am 30.Mai verlassen wir WestPalmBeach. Die lange Skyline dieses Ortes sieht vom Wasser aus betrachtet irgendwie sehr ästhetisch aus.

Den nächsten Stopp machen wir in Fort St. Pierce, spielen ein wenig Robinson auf dem ursprünglichen Inselchen, vor dem wir ankern und brechen am nächsten Tag auf in Richtung St. Augustine.

Unterwegs nach Fort Pierce…

Wurzelwerk…

Wir legen wieder eine Nachtfahrt ein und haben ab 5.00h morgens ein ziemlich ungutes Gefühl wegen der enormen Gewitter, die sich wenige Meilen östlich von uns austoben. Vorsichtshalber wandern Laptops, Tablet und Mobiltelefone in den Backofen. Aber wir bleiben verschont und können um 15.00h die wunderschöne (für uns geöffnete) Lionsbridge von St. Augustine passieren.

 

Wir sind angekommen am diesjährigen Ziel unserer Reise. Hier soll die PIA für die Hurricane-Saison an Land gestellt werden, weil wir – ab dem 1.Juli – für mindestens sechs Monate in der Heimat leben werden. Vier Wochen bleiben uns noch, um diese hübsche Stadt zu erkunden mit Ausflügen in die Umgebung und zu diversen anderen Attraktionen…

Das charmante Städtchen St. Augustine mit seinem dichten Stadtzentrum erinnert ein wenig an eine spanische Kleinstadt am Meer und hebt sich wohltuend von den weitläufig angelegten, sich an der Straße entlangziehenden Küstenortschaften ab. Man hütet und pflegt hier sehr sorgsam die Überbleibsel aus der spanischen Ära der Stadt. Alles hier befindet sich in „Walking Distance“ und wird auch von vielen Amerikanern zu Fuß!!!! erkundet. Kleine Gassen, begrünte Innenhöfe, Blumenschmuck an den spanischen Balkongeländern, weiße Schaukelstühle auf den Verandas (an Filme aus den Südstaaten erinnernd) an pastellfarbenen Hauswänden wuchernde Bougainvilleas in Weiß, Violett oder Orange…da geht das Herz auf. Es gibt unzählige Cafes, Bistrots, Restaurants (leider fast durchgehend mit allenfalls mäßigem aber preislich überaus gesalzenem Essensangebot) das berühmte Flagler College, das älteste Haus, das hölzerne Schulhaus, das span. Lazarett, die Festung San Marcos und die Kathedrale, Museen nach europäischem Geschmack aber auch „Ripleys Believe it or not“ mit viel Kitsch und unmöglichen Curiositäten.

 

Romantische Straßenbeleuchtung und Livemusik, die in vielen Kneipen geboten wird, Bars, in denen man – einen Apero schlürfend – von der Veranda des ersten Stocks einen Blick auf das Treiben in den Gassen werfen kann, machen den Altstadtbummel auch am Abend zu einem Highlight.

Mit einem Wort: Ein Ort zum Verlieben… Aber: es gibt viele Verliebte und man wundert sich, dass das Pflaster von den Myriaden und Hekatomben der Touristenfüße nicht glänzender poliert ist.

Kontrastprogramm: Disneyworld

Will man das Kind im Amerikaner verstehen, muss man wohl einmal in Disney World gewesen sein… Wir wollen das und mieten ein Auto.

Nach etwa zwei Stunden Fahrt haben wir das gigantische, perfekt durchgeplante und organisierte Imperium erreicht. Wir entscheiden uns für das „Magic Kingdom“ , einen der vier Themenparks und brauchen allein vom Parkplatz bis zum Eingang etwa eine Viertelstunde. Der genannte Eintrittspreis verschlägt uns die Sprache. 134,-USD/Person.

Unglaublicher Trubel und Gedränge wohin man schaut. Man sollte sich vorher genau überlegen, welche Attraktionen man unbedingt sehen möchte, weil man sich dann dort anmelden muss, um mit „VIP“-Gruppen (zu festgelegten Zeiten) hereingelassen zu werden und nicht ewig Schlange stehen zu müssen. Das gelingt uns nur zum Teil, da das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung macht. Es schüttet immer wieder wie aus Kübeln, so dass die Attraktionen im Freien wegen Rutschgefahr gesperrt werden.

Das Märchenschloss der Cinderella

Symbolträger

Allerorten: Triefende Nässe…

Furioses Ende unseres Besuches…

Unser Gesamturteil über das Magic Kingdom (Es gibt ja noch drei weitere Themenparks!!!): Der Park ist – nach wie vor – extrem gepflegt und man kann schon beeindruckt sein von den Plastikelefanten oder den Kautschukpiraten, (zur Aktualisierung übrigens mit dem Gesicht von Jonny Depp), die durch ausgefeilte motorische Steuerung feinste Bewegungen machen können und dadurch täuschend echt wirken; auch von den 3-D-Aktionfilmen, den sensationellen Achterbahnen oder von dem – wie geölt funktionierenden – Apparat von Disney World selbst: 60.000 Angestellte, die die Devise ‚Lächeln und positiv denken‘ verinnerlicht zu haben scheinen…

Aber 46 Jahre nach Eröffnung dieses Parks sind die Attraktionen, die damals ultra-innovativ waren und Erwachsene staunen ließen, heute wohl nur noch für Kinder äußerst aufregend.

Erstaunlich für uns bleibt dennoch das perfekt funktionierende, sich ständig weiter entwickelnde und sich immer wieder neu erfindende „Königreich der Mickey Mouse“…

Die kräftigen Regenfälle, die wir im Disneyland erlebten, ziehen weiter nach Norden. An drei Tagen hintereinander regnet es fast pausenlos. Ist das nun der Beginn der heißen, feuchten Zeit in Florida? Hier im Bojenfeld sieht’s trübe aus. Gefühlte 90% Luftfeuchtigkeit bei mehr als 30°C ohne Sonne. Das macht keine gute Laune! Die Boote drehen sich, an den Bojen hängend, zweimal täglich um 180° in der Strömung, das Wasser ist brackig-grün und lädt absolut nicht zu einem kühlen Bad ein. Lediglich die massigen Seekühe, deren Algen-bewachsener breiter Rücken des Öfteren neben unserer Passerelle auftaucht, scheinen das Leben zu genießen.

Uns kommen erste Zweifel, ob die Idee, die PIA hier zu lassen, eine gute war. Wie sollen wir die Segel trocknen, um sie nicht – Schimmel-gefährdet – im Schiff zu verstauen? Von der Werft erfahren wir, dass es an Land, wo die PIA stehen soll, weder Strom, noch Wasser gibt. Das heißt: für uns: kein Leben an Bord der PIA und das Betreiben eines elektrischen Entfeuchters unmöglich.

9. Juni: Abschiedsessen mit Frank und Brigitte. Es gibt Maine-Lobster mit brauner Butter und grünem Spargel… ein Vorgeschmack auf Maine, wo wir im August 2018 sein wollen… Fein!!!

Am nächsten Morgen entschwinden unsere Freunde auf der Obelix in Richtung Norden. Sie werden ihr Schiff in der Chesapeake-Bay an Land stellen.

Für uns beginnt die Vorbereitung der PIA auf ihre „Herrenlose Zeit“. In der Schwüle eine schweißtreibende Angelegenheit. Motor- und Getriebeölwechsel, mehrere Versuche, die Segel zwischen den einzelnen Regenschauern in der Sonne zu trocknen, um sie dann TROCKEN zu demontieren und verstauen zu können. Abbauen des LazyBags, des Baumes (weil die Versicherung es so will) und ständiges Umschichten feucht gewordener Polster, Kissen und anderer Dinge, die wir in der Achterkajüte, d.h. unserem neu eingerichteten Trockenraum stapeln. Abends sind wir total geschafft.

Am 20.6. wedelt ein Anruf von Frank mit Abwechslung. Er schwärmt von den Sumpflandschaften und schönen Wäldern, durch die sie gefahren seien, um nun in Beaufort, einer sehr hübschen, kleinen Stadt in South Carolina vor Anker zu liegen… Auto mieten, 360km auf endlos langen, geraden Landstraßen durch schier endlose Wälder und Sumpfgebiete gen Norden zu fahren, das erinnert irgendwie an Schweden. Die kühlende Klimaanlage täuscht darüber hinweg, dass die optisch nordische Frische hier durch feucht-schwüle Luft ersetzt ist.

Das geplante Abendessen im Ort fällt mal wieder buchstäblich ins Wasser. Wir bleiben an Bord der heimeligen Obelix und genießen Feines aus Brigittes Küche.

Unser Hotel gleicht einem kleinen, romantischen Traum… Weiße, gemütlich eingerichtete Holzhäuser um einen hübschen, üppig begrünten Innenhof angeordnet… Die ganze Stadt wirkt wie eine Oase der Ruhe und Gelassenheit…

Nach einem gemeinsamen Frühstück mit Obelixens verabschieden wir uns mal wieder voneinander.

Wir schauen uns noch die gediegenen Viertel von Beaufort an und sind begeistert von den wunderschönen Holzhäusern in moderner Architektur, den hochherrschaftlichen, alten Holzvillen, den gepflegten Gärten und alten Bäumen, die ihr Geäst über die Straße breiten.

Nachmittags treten wir die Rückfahrt in den Süden an, um noch eine Nacht in Savannah zu bleiben. Wieder eine wunderschöne Stadt am gleichnamigen Fluss (in Georgia), deren alte, gepflasterte Uferpromenade mit den historischen Baumwolllagerhäusern die Touristen in Scharen anlockt.

Das historische Viertel, früher das Herzstück der Stadt, weist nahezu jeden denkbaren Baustil auf, der im Verlauf des 18. Und 19.Jh Mode war. Die Stadt ist geometrisch in parallel verlaufenden Rechtecken angelegt, von denen etwa 20 als Parks daherkommen. Herrlich, unter den Schatten spendenden Bäumen zu flanieren, auf gepflegtem Rasen zu sitzen oder sich unter dem Sprühnebel der Fontänen abzukühlen. Viel zu wenig Zeit bleibt uns für die Cathedral of St. John und das Savannah College of Art and Design mit seinen wunderbaren alten Gebäuden…

Hier waren wir nicht zum letzten Mal.

Nun aber heißt’s zurück ins „harte Seglerleben“.

Los von der Boje und Fahrt zum Anleger der Werft, wo die PIA aus dem Wasser geholt werden soll.

Am 23.6. wird sie aus dem Wasser gehoben, zur Sicherung mit Gurten an Erdanker gebunden, wir ziehen bis zum 26.6 ins Hotel, räumen tagsüber das Schiff auf, bauen alle „losen“ Teile ab, machen alles – so weit wie möglich – Hurrican-fest, wuchten das Beiboot ins Netz, stellen Entfeuchtersalz auf, packen die Koffer, streicheln am Morgen des 26.Juni unsere PIA ein letztes Mal und hoffen, dass wir sie wiederfinden, wie wir sie verlassen haben…

NACH GENAU SIEBEN MONATEN IN MANNHEIM

Der fromme Wunsch geht nicht ganz so in Erfüllung, denn Hurrican Irma hatte es wohl auf die Flügel unseres Windgenerators abgesehen, sie abgerissen und die Backstagen, die Peter zur zusätzlichen Sicherung an die Erdanker gebunden hatte, sind gerissen. Die Abdeckung vom Beiboot hängt in Fetzen herunter, an Deck abgerissene Palmwedel, Palmfrüchte viel Schmutz und Sand in allen Ritzen und Fugen. Der Steuerbordrumpf, der immer dem Norden zugewandt war, zeigt Schimmel.

Nun, 14 Tage nach unserer Rückkehr auf die PIA ist alles wieder soweit im Lot.

Aber unser Nomadentum treibt uns zu neuen Erlebnissen an.

Gestern haben wir den Camper abgeholt, das nicht ganz so komfortable „Rolling Home“ für die nächsten zwei Monate unserer Reise quer durch Amerika …VON OST NACH WEST…